In Agia Galini wartet der Tod, 6. Februar 2009
Von Elisabeth Provos-Killing
Das Buch ist ein absoluter Leckerbissen für Krimifreunde und die, die diesen Teil Kretas kennen. Man legt es nur ungern aus der Hand und liest es am liebsten in einem Rutsch durch. Ich warte gespannt auf mehr Bücher von Klaus Eckhardt. Es gibt noch einen dritten Fall mit Jak Anatolis und auch die Kopflosen Bücher. Alle spielen in Kreta und sind gut zu lesen.
So ist Kreta, 24. September 2009
Von Manolis "Mano"
"In Agia Galini wartet der Tod" reicht als Kriminalroman vielleicht nicht an die Werke von Hammett oder Chandler heran, es ist etwas ganz anderes, was den Reiz dieses Buches ausmacht. Man merkt in jeder Zeile, dass der Autor sich auf Kreta auskennt. Nicht nur an den detaillierten Ortsbeschreibungen, sondern besonders daran, wie er die Kreter und ihre Gewohnheiten schildert. Dass er seine Kretakenntnisse in einer spannenden Krimihandlung verpackt hat, ist ein zusätzliches Sahnehäubchen.
Kreta: Jak einer für DSDS?, 12. Juni 2011
Von Heinz-Erhard Cremer
Stand Kreta früher für Knossos, Minos und Minotaurus, so ist für mich seit Mai 2011 mit Jak Anatolis, dem von Klaus Eckhardt geschaffenen Privatdetektiv aus Agia Galini, eine neue Verknüpfung geschaffen.
Es trifft zu: Ich habe ein Faible für "Regional-Krimis", besonders dann, wenn ich sie vor Ort lese. Und das habe ich mit den drei ersten Jak-Krimis getan. Hauptakteur in Tote trinken keinen Raki", Todesflug am Ida" und In Agia Galini wartet der Tod" ist Jak Anatolis, gebürtiger Deutscher namens Jakob Ostmann, den es in den 1980er Jahren im Alter von 22 nach Kreta verschlagen hat. Jak ist ein Wanderer zwischen den Welten. Seine meist deutschen bzw. westlichen Lebensweisheiten hat er noch nicht verlernt, neue kretische Lebensgewohnheiten aber schon aufgesogen. Er genießt bei seinem Freund Stelios die vielgerühmte Philoxenia, die Gastfreundschaft, das ergänzende Tüpfelchen auf dem i" (das Stelios nicht bieten kann) ist die intime Beziehung zu Marika, die sich zwar auch (neben-) beruflich um männliche Touristen kümmert, aber eigentlich nur Jak liebt.
Zu diesen drei zentralen Figuren ist im Laufe der Zeit noch Inspektor Michalis Andreadis von der Polizei Iraklion gestoßen. Dieses Quartett ergänzen einige kretische Randfiguren, die mit ganz viel Kreta die lokalkolorierte Bühne für spannende, unterhaltsame Handlungen schaffen.
Da sich die Auftragsdichte für Privatdetektive auf Kreta offensichtlich arg in Grenzen hält (Kreter regeln ihre Angelegenheiten meist selbst), bieten die drei ersten Fälle für Jak inhaltlich ganz spezielle Herausforderungen:
Erster Fall: Mord, Grundstücksgeschäfte und die Tourismusförderung der südkretischen Küste.
Zweiter Fall: Mord, Entführung und der Einsatz chemischer Keulen in der kretischen Landwirtschaft (da sind mir die "schmucken" Platikgewächshäuser schon lieber)
Dritter Fall: Mord, Rache, Vetternwirtschaft bei der Polizei und das Liebesleben deutscher Touristen.
Alle drei Krimis bieten neben spannender unterhaltsamer Handlung auch viel Interessantes und Lehrreiches aus Kreta. Schon die Beschreibung allein lässt den Leser (an dieser Stelle ist zwingend ein Hinweis auf die jeweils letzte Anmerkung des Autors im Anhang geboten, mit der sich Klaus Eckardt an seine Leserinnen wendet) in den Mythos Kreta eintauchen. Wer sich zudem der Mühe unterzieht, sich die Originalschauplätze einmal anzusehen, der wird z.B. belohnt durch atemberaubende Ausblicke von der kurvenreichen Straße von Agia Galini, wo Jaks Büro liegt, nach Melambes, seinem 10 km entfernten Wohnort.
Fazit: Es wird noch der Tag kommen .....", dieser Lieblingssatz von Stelios und auch von Marika klingt Jak häufig in den Ohren. Ich greife ihn jetzt gerne auf und prophezeie potentiellen Leserinnen und Lesern: Es wird noch der Tag kommen, an dem Sie sich mit einem Fall (oder auch mehreren) von Jak Anatolis und einem Glas kretischen Raki (Achtung: nicht mit dem türkischen Raki verwechseln, der dem Ouzo ähnelt, kretischer Raki ist ein dem Grappa vergleichbarer Tresterschnaps) zu Hause oder noch besser auf Kreta am lybischen Meer wohlfühlen werden.
PS.: Aus Kreta zurück, werde ich Jak umgehend auf seinen Fällen Vier (Der Teufel aus den Weißen Bergen) und Fünf (Triopetra - Feuer im Paradies) begleiten.
Kretafans, 9. Januar 2010
Von Günther Haschner "Lesewicht" (Reidling Österreich)
Für Kretakenner ganz lustig , da die Orte sehr identisch beschrieben sind und man sich im Urlaub wieder erkennt .