Spannende Detektivgeschichte, 6. August 2005
Von Anonymus
Es handelt sich um eine klassische Detektivgeschichte. Der Held ist ein etwas heruntergekommener Privatdetektiv, der den Raki und die Frauen liebt - ganz wie in den Klassikern des Genre. Wie schon in "Tote trinken keinen Raki" wird die Geschichte temporeich und mit Humor erzählt. Ein kleiner Schuss Lokalkolorit erfreut die Kretaurlauber unter den Lesern. Inselkenntnisse sind jedoch nicht erforderlich.
Wer "Tote trinken keinen Raki" gut fand, sollte hier unbedingt noch einmal zuschlagen. In "Todesflug am Ida" trifft man viele alte Bekannte wieder. Ich persönlich finde Eckhardts 2. Roman sogar noch etwas rasanter als den ersten.
Nichts Anspruchsvolles aber ein sehr kurzweiliger Lesespaß. Ich hoffe nun auf einen dritten Band!
Wie erwartet..., 4. Juli 2006
Von Michael Bechert
... habe ich auch den zweiten Fall des Jak Anatolis verschlungen und bin wie schon beim ersten Fall einfach begeistert von der Schreibe. Spannung, teils recht derber aber immer fairer Humor, gewürzt mit einem Schuss Machismo als perfekte Einstimmung für den nächsten Urlaub in drei Wochen in Griechenland.
Wann löst Jak seinen dritten Fall?
Kreta und ein Höhenflug, 12. Juni 2011
Von Heinz-Erhard Cremer
Stand Kreta früher für Knossos, Minos und Minotaurus, so ist für mich seit Mai 2011 mit Jak Anatolis, dem von Klaus Eckhardt geschaffenen Privatdetektiv aus Agia Galini, eine neue Verknüpfung geschaffen.
Es trifft zu: Ich habe ein Faible für "Regional-Krimis", besonders dann, wenn ich sie vor Ort lese. Und das habe ich mit den drei ersten Jak-Krimis getan. Hauptakteur in Tote trinken keinen Raki", Todesflug am Ida" und In Agia Galini wartet der Tod" ist Jak Anatolis, gebürtiger Deutscher namens Jakob Ostmann, den es in den 1980er Jahren im Alter von 22 nach Kreta verschlagen hat. Jak ist ein Wanderer zwischen den Welten. Seine meist deutschen bzw. westlichen Lebensweisheiten hat er noch nicht verlernt, neue kretische Lebensgewohnheiten aber schon aufgesogen. Er genießt bei seinem Freund Stelios die vielgerühmte Philoxenia, die Gastfreundschaft, das ergänzende Tüpfelchen auf dem i" (das Stelios nicht bieten kann) ist die intime Beziehung zu Marika, die sich zwar auch (neben-) beruflich um männliche Touristen kümmert, aber eigentlich nur Jak liebt.
Zu diesen drei zentralen Figuren ist im Laufe der Zeit noch Inspektor Michalis Andreadis von der Polizei Iraklion gestoßen. Dieses Quartett ergänzen einige kretische Randfiguren, die mit ganz viel Kreta die lokalkolorierte Bühne für spannende, unterhaltsame Handlungen schaffen.
Da sich die Auftragsdichte für Privatdetektive auf Kreta offensichtlich arg in Grenzen hält (Kreter regeln ihre Angelegenheiten meist selbst), bieten die drei ersten Fälle für Jak inhaltlich ganz spezielle Herausforderungen:
Erster Fall: Mord, Grundstücksgeschäfte und die Tourismusförderung der südkretischen Küste.
Zweiter Fall: Mord, Entführung und der Einsatz chemischer Keulen in der kretischen Landwirtschaft (da sind mir die schmucken" Platikgewächshäuser schon lieber)
Dritter Fall: Mord, Rache, Vetternwirtschaft bei der Polizei und das Liebesleben deutscher Touristen.
Alle drei Krimis bieten neben spannender unterhaltsamer Handlung auch viel Interessantes und Lehrreiches aus Kreta. Schon die Beschreibung allein lässt den Leser (an dieser Stelle ist zwingend ein Hinweis auf die jeweils letzte Anmerkung des Autors im Anhang geboten, mit der sich Klaus Eckardt an seine Leserinnen wendet) in den Mythos Kreta eintauchen. Wer sich zudem der Mühe unterzieht, sich die Originalschauplätze einmal anzusehen, der wird z.B. belohnt durch atemberaubende Ausblicke von der kurvenreichen Straße von Agia Galini, wo Jaks Büro liegt, nach Melambes, seinem 10 km entfernten Wohnort.
Fazit: Es wird noch der Tag kommen .....", dieser Lieblingssatz von Stelios und auch von Marika klingt Jak häufig in den Ohren. Ich greife ihn jetzt gerne auf und prophezeie potentiellen Leserinnen und Lesern: Es wird noch der Tag kommen, an dem Sie sich mit einem Fall (oder auch mehreren) von Jak Anatolis und einem Glas kretischen Raki (Achtung: nicht mit dem türkischen Raki verwechseln, der dem Ouzo ähnelt, kretischer Raki ist ein dem Grappa vergleichbarer Tresterschnaps) zu Hause oder noch besser auf Kreta am lybischen Meer wohlfühlen werden.
PS.: Aus Kreta zurück, werde ich Jak umgehend auf seinen Fällen Vier (Der Teufel aus den Weißen Bergen) und Fünf (Triopetra - Feuer im Paradies) begleiten.
Trivialer geht`s nicht mehr, 25. Oktober 2009
Von sinenas
Seitengassenkapazität fühlt sich als Kretakenner und verzapft Hausfrauenliteratur! Schade, daß der "Erguß" nicht NUR schlecht ist - er ist GROTTENSCHLECHT! Warum greifen hier nicht die Bestimmungen des Umweltschutzes?
Sehr Empfehlenswert, 21. August 2005
Von "chelmiii-kreta"
Nicht nur, weil ich den Autor persönlich kenne, kann ich dieses Buch empfehlen! Wie alle anderen Bücher von Klaus, ist es spannend bis zur letzten Seite.