PicturesOG/triopetra_felsen03_wn2.jpgAkoúmia
(und Triópetra-Beach)

An der Straße von Agía Galíni nach Spíli biegt man etwa in Ortsmitte von der Durchgangsstraße in den Ort ab. Man durchfährt das Dorf und hält sich am Ende der Häuser an einer spitzen Gabelung rechts (ausgeschildert "Beach").

Von hier aus geht es hinunter zum bekannten und beliebten Strand von Triópetra (welcher eigentlich aus zwei Stränden besteht, s. u.).

Kurvenreich windet sich die Straße an den Hängen des Siderótas-Gebirges entlang, die Landschaft ist sehr karg und von spärlicher Macchia bewachsen, einzige Kulturbepflanzung sind die allgegenwärtigen Olivenbäume. Zuerst schraubt sich die Straße ein Stück den Hang hinauf, dann geht es steil und kurvenreich zum Meer hinunter. Leider wurden auch hier in den letzten Jahren viele Häuser scheinbar wahllos ins Gelände gesetzt, in die man sich zum Teil auch einmieten kann. Aber wer will das schon?

Ca. 1 Kilometer vor dem Ende der Straße eine Abzweigung, geradeaus geht es zum westlichen "Akoúmia-Beach" (1), links zum östlichen "Triópetra-Beach" (2).


Diese Unterscheidung erklärt sich wie folgt (und ist eigentlich falsch, wie ich hier begründen will): Als vor vielen vielen Jahren das erste Lokal am Oststrand eröffnete, nannte es sich "Triópetra-Beach" und okkupierte sozusagen damit den Namen für diesen Teil des Strandes.
Als später auch der westliche Teil des Strandes "erschlossen" wurde, nannte man ihn zur Unterscheidung nach dem Dorf oben "Akoúmia-Beach".

Doch was ist eigentlich falsch daran? Vom "Triópetra-Beach" (Osten) sind die drei Steine nicht komplett zu sehen, sondern nur zwei davon. Alle drei sieht man aber vom "Akoúmia-Beach im Westen!

Ich hoffe, das habe ich nun allgemein verständlich ge- und erklärt. 


(1) Noch vor dem Strand befindet sich "Jhony's Taverna", die von Mari-Anne und Peter aus Bayern geführt wird. Sie liegt rechts der Straße auf einer kleinen Anhöhe und erfreut sich großer Beliebtheit. Die Küche ist griechisch-bayerisch (ja, das gibt es) von leckeren typisch griechischen Gerichten bis hin z. B. zu einem bayerischen Wurstsalat, wenn es einen danach gelüstet. Und eine schmackhafte Abwechslung ist der allemal. Von der Terrasse und auch von den drei gemütlichen Zimmern, die vermietet werden, hat man einen herrlichen Blick aufs Meer, die Paximádia-Inseln oder auch die Weißen Berge.

PicturesOG/triopetra11-01.JPGEnde 2009 erhielt ich (aus erster Hand, nämlich von ihnen selber) die Information, dass sich Mari-Anne und Peter entschlossen haben, ab 2010 die Taverne in der bekannten Form nicht weiterzuführen. Der öffentliche Tavernenbetrieb wird einfach zu viel für sie beide und sie werden eigener Aussage zufolge auch nicht jünger. Eine zusätzliche Kraft einzustellen wäre jedoch zu risikoreich.
 
Sie werden auf alle Fälle 2010 (und vielleicht noch weitere Jahre, wenn sie kostendeckend
über die Runde kommen) das Haus im privaten Rahmen weiterführen. Somit stehen sie für ihre  Hausgäste wie gehabt zur Verfügung. Die drei Zimmer mit der bekannten Frühstücksauswahl bleiben  weiterhin zu vermieten.
Außerdem würde sich Mari-Anne freuen, wenn sie die Gäste auch am Abend wie gewohnt bekochen darf, nur eben bitte mit rechtzeitiger Bekanntgabe und Menüabsprache.
Das Ganze hat den Vorteil, dass es auch für den Gast noch ruhiger wird als es eh dort schon  war.

Zimmer mit einem Superstrandblick) vermietet auch ein kleines Stück näher zum Strand "Yakinthis" (Te.: 69770 77808).

Der Strand ist sandig bis sehr feinkieselig, aber praktisch schattenlos. Bei schönem Wetter herrlich, bei dem hier gelegentlich heftig wehenden Wind aber manchmal unangenehm.

Direkt am Strand gibt es die Tavernen "Apothiki" und "Gyrogiali"und Stelios' kleine Kantína für die Erfrischung zwischendurch (letztere wurde im Winter 2010/2011 allerdings durch das Meer ziemlich abgeholzt, wurde aber wieder aufgebaut). Die Tavernen vermieten natürlich Sonnenschirme und Liegestühle.

Vorbei an der Kantína (also von der Zufahrtsstraße aus rechts) kann man bis zum Ende des Strandes auf einer Sandpiste und danach auf Asphalt weiter nach Westen Richtung Keramés etc. fahren.


PicturesOG/triopetra11-02.JPG(2) An der o. g. Abzweigung links fahrend erreicht man nach ca. 3 Kilometern die Taverne "Triopetra Beach". Auch hier werden Zimmer vermietet. Man kann entweder der Hauptstrecke folgen und kommt dann von "oben" an die Taverne heran, oder man biegt schon vorher links ab (Ausschilderung nach Ágios Pávlos) und an der nächsten Abzweigung wieder rechts, um von "unten" zur Taverne zu gelangen.

Eine weitere sehr beliebte Taverne an diesem Strand ist an seinem westlichen Ende "Apanemia".

Man erreicht diesen Strand auch von Ágios Pávlos (oder auch von Agía Galíni) aus auf asphaltierter Straße an der Küste entlang (bis auf 4 Kilometer zwischen Ágios Geórgios und Ágios Pávlos, die noch Schotterstraße, aber auch mit einem normalen PKW gut befahrbar sind).

Öffentliche Verkehrsmittel
Zu den Stränden (natürlich) keine, in Akoúmia selbst halten alle Busse zwischen Agía Galíni und Réthymnon.

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