Ärztliche Versorgung - Autovermietung - Baden - Banken - Bootsausflüge - Einkaufen - Essen und Trinken - Informationen - Nachtleben - Parken - Post - Taxi - Unterkunft - Camping - Wäscherei - Öffentliche Verkehrsmittel - Mit dem Auto von Agía Galíni nach Argyroúpolis
Agía Galíni ist seit vielen Jahren eines der touristischen Zentren an der Südküste. Das Dorf liegt am westlichen Ende der Messará-Ebene. Noch vor einigen Jahren war es hier in der Hochsaison sehr schwierig, auf Anhieb ein Zimmer zu bekommen. Selbst für einen Schlafsack-Schlafplatz auf dem Dach mancher Häuser zahlte man oft gutes Geld.
Die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland und die Preisentwicklung in Griechenland haben zu einem gewissen Rückgang des Tourismus auf Kreta geführt. In Agía Galíni fällt das besonders deutlich auf. Man kann kaum durch den Ort gehen, ohne immer wieder gefragt zu werden, ob man ein Zimmer suche. Wie weiter unten erwähnt, sind einige Lokale etc. auch dabei , aufzugeben oder aufgeben zu müssen.
Wenn man in den Ort hineinfährt, bekommt man im ersten Moment leicht den Eindruck, das Dorf bestünde ausschließlich aus Hotels und Rent Rooms. Beinahe stimmt das auch, jedenfalls oberhalb des Zentrums. Agía Galíni wuchs immer weiter den Berg hinauf, es ist aber einfach wenig Platz da. So sind der weiteren Ausdehnung glücklicherweise gewisse Grenzen gesetzt. Gerade aber diese Enge im unteren Dorf macht Agía Galíni so reizvoll. Verschachtelt drängen sich die Häuser um schmale Gassen ohne Autoverkehr und trotz der vielen Tavernen und "Rent rooms" ist die ursprüngliche Infrastruktur des alten Fischerdorfes auch heute noch gut erkennbar. Und das, obwohl im Sommer auf jeden Einwohner immer noch etwa 20 Touristen kommen. Und dann wird es zumindest abends eng in den Gassen und Gässchen, aber das macht das Dorf eben auch gemütlich.
Ärztliche Versorgung
Am unteren Ende der Zufahrtsstraße befindet sich auf der rechten Seite neben der Polizei das Ärztezentrum.
Die urige kleine Apotheke gegenüber ist inzwischen geschlossen. Dafür gibt ein Stück die Zufahrtstraße hinauf neben der Bäckerei gegenüber der Post eine topmoderne neue (es ist aber noch der gleiche Besitzer)!
Autovermietung
Es gibt mehrere Vermieter an der Zufahrtsstraße zum Hafen.
Tipp: "Ostria Car Rental", unterhalb der scharfen Kurve der Zufahrtsstraße. Kleinster Wagen ab 24 Euro/Tag (Stand Juni 2007), sehr freundliche Leute.
Baden
Man geht vom Hafenplatz aus nach Osten am Meer entlang, zu Fuß braucht man etwa 15 Minuten. Der Strand ist von Natur aus kieselig. Allerdings wird immer wieder im Frühjahr Sand aufgeschüttet, der im Herbst dann wieder weitgehend weg geschwemmt ist. Zudem erschweren bei höherem Wellengang die immer noch vorhandenen Steine das Rein- und Rauskommen.
Alle Lokale hier direkt am Strand vermieten natürlich Strandliegen und Sonnenschirme, bei einigen kann man auch duschen (nach letzten Informationen kostet ein Sonnenschirm mit zwei Liegen inzwischen bis zu 8 Euro/Tag).
Der Strand hinter der Fußgängerbrücke über den Fluß Plátis ist noch kieseliger, aber auch hier gibt es Liegen und Sonnenschirme zu mieten.
Und hier liegt gleich hinter dem Strand das Restaurant "Romantika", dessen Joghurt mit vielen frischen Früchten vor allen Dingen in der Mittagshitze ein Gedicht ist! Und auch die übrige Küche genieße ich hier immer sehr, vor allen die jeweils frischen Tagesgerichte aus dem Backofen oder Kochtopf! Auf andere Lokale am Strand gehe ich weiter unten näher ein.
Banken (und Geldwechsel)
Es gibt (nur noch) einen Geldautomaten im Ort: am Reisebüro "Galini Travel" in der scharfen Kurve der Zufahrtsstraße. In der Nebensaison kann dieser mangels Nachfrage auch schon mal außer Betrieb sein! Oder in der Hauptsaison ist das Geld alle ...
Geldwechsel ist ansonsten auch bei der Post und bei bei "Cretan Holidays" möglich (aber für Euro-Touristen nun nicht mehr nötig).
Bootsausflüge
Vom Hafen fahren diverse Boote andere Strände wie Ágios Geórgios, Ágios Pávlos oder Préveli an, außerdem auch die kleinen vorgelagerten Paximádia-Inseln. Besonders lohnenswert ist der letztere Ausflug allerdings nicht. Die Inseln sind wasser- und schattenlos und etwas besonderes zu sehen gibt es auch nicht. Und ich glaube nicht, dass die Boote dort anlegen...
Einkaufen
Es gibt mehrere Supermärkte und Lebensmittelläden im Ort, z.B. oberhalb des Busbahnhofs an der Zufahrtsstraße der Supermarkt "Bagiadakis", gleich oberhalb ein guter Obst- und Gemüsehändler.
Einen richtigen alten Bäcker mit wirklich leckeren Produkten findet man an der Zufahrtsstraße, etwa gegenüber der Post. Bis vor einiger Zeit buk er noch in einem alten Steinofen, der jetzt aber doch einer etwas moderneren Einrichtung gewichen ist. Einen zweiten Bäcker findet man in der Gasse, die am Busbahnhof schräg links hinein nach oben führt.
Kunstgewerbliche Mitbringsel gibt es am oberen Ende der "Fressgasse" (ein wirklich interessanter Laden, aber nicht billig) und an der Zufahrtsstraße, Souvenirs gibt es überall. Auch Läden, die Schmuck anbieten, sind reichlich vorhanden. Am besten gefiel mir hier "Kostas", ebenfalls ganz am oberen Ende der "Fressgasse".
Eine recht gut sortierte Buchhandlung (auch mit ausländischen Zeitungen) gibt es in der zweiten Quergasse, die von der "Fressgasse" nach links zur Zufahrtsstraße führt (man sieht es dem Laden auf den ersten Blick gar nicht an, da er auch allerhand andere Dinge führt wie Souvenirs, Kunsthandwerk etc. Er wurde auch zwischenzeitlich erweitert, so dass es einen zusätzlichen Eingang von der Zufahrtsstraße gibt).
An der Treppe vom Hafenplatz zwischen "Café Alexander" und "Zorbas Bar" gibt es einen Lotterie-Shop.
Essen und Trinken
Die ältesten Lokale liegen in der "Fressgasse", zu der man etwa in der Mitte des Hafenplatzes über Stufen hinaufsteigt. Hier liegt Taverne neben Taverne, die vielen Tische und Stühle lassen nur einen schmalen Gang für die zahlreich hindurch-strömenden Gäste frei. Hochoffiziell heißt das Gässchen Odós Koundouriótou, aber wer verwendet in einem Örtchen wie Agía Galíni schon Straßennamen?
Die Namen der Lokale wechseln häufig, leider öfter auch die Qualität. Empfehlungen sind also immer nur nur eine Art "Momentaufnahme" und hängen auch von der Tagesform ab!
Das gilt selbstverständlich auch für Empfehlungen in anderen Orten. Lokale, über die ich Negatives zu berichten wüsste, erwähne ich einfach nicht (was aber im Umkehrschluss keinesfalls heißt, dass nicht erwähnte Lokale unbedingt schlecht seien).
Denn Empfehlungen beruhen natürlich auf subjektivem Empfinden und die sind bei jedem Menschen möglicherweise anders.
Am unteren Ende der Gasse rechts das "Pantheon", alteingesessen und zu Recht beliebt.
Noch unterhalb geht es etwa auf halber Höhe der Treppe zur Fressgasse links hinein zum "Onar/Babis Roof Garden". Diese Taverne hat eine der allerschönsten Lagen von Agía Galíni mit einer verglasten und überdachten Terrasse auf den Hafen hinaus und dem erwähnten offenen "Roof Garden". Wirt Bábis kümmert sich (zumindest in der Nebensaison) aufmerksam um jeden neuen Gast, auch die Kellner sind mehr als freundlich (ich habe aber leider auch schon Negatives gehört).Und auch das Essen ist sehr gut!
Das "Acropol" weiter oben in der "Fressgasse" ist einem neuen Obst- und Gemüseladen gewichen, dafür gibt es den kleinen Laden neben dem ehemaligen "Treff-Café" in der ersten Quergasse nicht mehr. Aus der Bezeichnung "ehemaligen" kann man unschwer entnehmen: Auch das Café gibt es nicht mehr, Doris und ihr Mann führen jetzt das Hotel "Gioma" im hinteren Ortsteil (in der Nähe des "Horiatis" - siehe unten). Und im ehemaligen Café befindet sich jetzt ein Laden mit T-Shirts und Strandbedarf namens "Pandera".

In der westlichen Parallelgasse zur "Fressgasse" liegt die Taverne "O Faros" mit gutem und frischen Fischangebot.
Am Strand ist in der ehemaligen Disco "Sorocco" eine gemütliche Open-Air-Taverne entstanden: "So far so good". Sie wird von Jorgos, einem sehr beliebten ehemaligen Kellner aus dem "Onar" und von Babis (einem der beiden Campingplatz-Söhne, der nebenbei sehr gut kocht) betrieben. Leider scheint man auch hier wirtschaftlich nicht mehr ganz klar zu kommen, denn wie einige andere Lokale und Unterkünfte wird das Lokal immer mal wieder zum Verkauf angeboten. Ich kann also für nichts garantieren.
Am Strand sind ansonsten meine Lieblingslokale "Kostas" (das letzte vor dem Fluss) und natürlich das bereits erwähnte "Romantika" hinter dem Fluss!
Weiter oben im Ort (man biegt in der scharfen Rechtskurve, die die Zufahrtsstraße von unten her kommend macht, schräg gegenüber von "Galini-Travel" in eine Gasse ein) liegt die hübsche und vor allen Dingen vom Preis-/Leistungsverhältnis her unschlagbare Taverne "Horiatis".
Der Wirt Antonis ist ein echter Entertainer, das Essen ist Spitze, die Portionen bombastisch, die Preise für das Gebotene sehr human, wenn nicht gar ein Witz. Wir aßen und tranken einmal dort mit 6 Personen reichlich, wirklich reichlich, und als ich Antonis unauffällig ein Zeichen gab, wie viel wir denn zu bezahlen hätten, hob er spontan 5 Finger. Unglaublich, denn er bringt auch nicht wie anderswo pro Gast ein Gläschen Rakí an den Tisch, sondern stellt leere Gläser und eine Flasche hin.
Und wer zum zweiten Mal kommt, ist bei ihm Stammgast, er erkennt jeden wieder. Als ich das dritte Mal kam, stand mein frisch gezapftes Mythos schon auf dem Tisch, als ich mich hinsetzte.
Inzwischen habe ich aber leider unterschiedliche Aussagen über das Lokal gehört. Sie reichen von sehr positiv bis "nie wieder"! Stellvertretend für alle diese Aussagen hier zwei Beispiele:
Pro: "Das Restaurant können wir auch wärmstens empfehlen. Der Wirt hat uns die griechisch-englischen Menükarten, die wir auf dem Weg zu einem Tisch auf der Terrasse mitgenommen hatten, wieder weggenommen und die deutschsprachige Karte gebracht. Die Portionen sind wirklich bombastisch: obwohl wir zusammen nur eine Vorspeisenplatte (lecker griechisch: Tzatziki, mit Käse überbackene Auberginen, Zucchini und Tomaten sowie gefüllte Weinblätter für 4,50 Euro) und ein Lamm Kleftiko bestellt hatten, konnten wir die riesige Menge Fleisch (für 6,00 Euro) nicht aufessen." (Evelin Stadler)
Contra: "Die Taverne hatten wir wir vor ein paar Jahren schon mal besucht, ohne dass sie uns in besonderer Erinnerung geblieben wäre. Neuer Versuch nach den Hinweisen auf Ihrer Homepage: Der Wirt lärmend und großspurig. Wir bekamen eine ausschließlich deutsche Speisekarte (obwohl wir uns auf Griechisch verständigt hatten) mit Preisen, die keinesfalls niedriger waren als anderswo. Der erste Eindruck der Schmuddeligkeit verschärfte sich beim Blick in die Küche (leider erst nach dem Bezahlen). Dass ein halbes Dutzend Hunde und Katzen um den Tisch sitzen und betteln, ist natürlich nicht die Schuld des Wirtes, das verursachen uneinsichtige Gäste. Aber dass ein griechischer Wirt toleriert, dass die Katzen über die Tische spazieren, das habe ich noch nie erlebt. Und dann scheuchte er auch noch dauernd lautstark seine kleine Tochter mit den schwerbeladenen Tabletts durch die Gegend, während er sich mehr fürs Fernsehprogramm interessierte ... Muss nicht noch einmal sein." (Christine Dosche)
Nun, das sind zwei extreme Meinungen, die ich leider nicht beurteilen kann, deshalb will ich sie Ihnen aber nicht vorenthalten. Interessant aber, dass die deutsche Speisekarte sehr unterschiedlich aufgenommen wurde ... Wie erwähnt, habe ich auch noch andere Meinungen gehört, sowohl pro als auch contra, und so muss wohl - wer will - sich sein eigenes Bild machen.
Gemütlich sitzt man am östlichen Ende des Hafenplatzes im Café "C'est la vie" (übrigens auch Internet-Cafe) oder direkt daneben im "Mezetzidiko", mit dem sich Nikos, der ehemalige beliebte Kellner aus "Kostas' Taverme" am Strand selbständig gemacht hat. Leckere Kleinigkeiten zum Sattessen!
Gemütlich sitzt man auch in den drei Cafés an der Kreuzung der Parallelgasse mit der ersten Quergasse: "Miros" (ehemals "Kafenío Synántisi"). Es sieht hier traditioneller aus als anderswo und auch die Musik ist eher griechisch/kretischer Natur. Sicher mit ein Grund, warum auch viele Einheimische abends hier sitzen.
Das "Filomousa" gegenüber ist ein etwas moderneres Gegenstück, das "Hoi Polloi Café" auf der dritten Ecke gehört einem Engländer.
Zu gewissen Tageszeiten ist auf dieser Ecke der beste Platz zum "Sehen und Gesehenwerden".
Ein Stück die Gasse Richtung Hafen hinunter wurde 2007 "leider" das urige alte "Cafe 13", das ja als "Kafenío des alten Stefanos" in meinen Jak Anatolis-Krimis vorkommt, zu einem Klamottenladen umgebaut.
Weitere Cafés / Bars, in denen man zum Teil auch gut essen kann:
"Ilios" an der Zufahrtsstraße schräg gegenüber des Busbahnhofs (Manolis und seine deutsche Frau Susanne bieten außer einem reichhaltigen Frühstück eine umfangreiche Speisenauswahl für den Rest des Tages an, Manolis ist selbst Fischer - so gibt es u. a. hier prächtigen frischen Fisch). Abends ist das recht kleine Lokal in der Regel so voll, dass eine Tischreservierung nicht das Dümmste ist.
"Platía" am kleinen Plätzchen ziemlich weit unten an der Zufahrtsstraße mit gutem Frühstück.
Vom Busbahnhof aus ist es links die Straße hinauf zum urigen Kafenío "To Petrino", welches sogar über einen kleinen Dachgarten verfügt, nicht weit.
Informationen
Infos gibt es z.B. bei den hilfsbereiten Leuten von "Cretan Holidays" oder "Monza/Candia Tours" in der "Fressgasse" sowie bei "Galini Travel" in der nun schon mehrfach erwähnten scharfen Kurve der Zufahrtsstraße. Wer irgendwelche Ausflüge machen will, hier erfährt man alles, und hier kann man alles buchen. Vor allen Dingen sind hier Fahrkarten für die Boote zu bekommen, die Ágios Pávlos
, Ágios Geórgios und Préveli ansteuern.
Bei "Cretan Holidays" hält man u. a. auch eine kostenlose Wegskizze für den Fußmarsch nach Ágios Geórgios bereit. Dieser Tipp kam von Fritz Tempelmeier, vielen Dank. Er betonte zusätzlich, dass man für diesen Weg jedenfalls genug zu trinken mitnehmen solle. Der Marsch dauert ungefähr eine Stunde.
In Ágios Geórgios empfiehlt wiederum Roger die kleine (östlichste) Taverne direkt oberhalb des Strandes: "Wirt Michalis und seine Mutter sind herzensliebe Leute. Während man mit Blick durch Bambus auf das Meer seine Seele baumeln lassen kann, bereitet Michalis ein köstliches Omelett (wirklich ein Genuss!). Er ist ein lustiger Vogel, der es schafft, in jeden Satz drei Sprachen einzubauen. Wenn man Glück hat, legt die Elisabeth gegen 16.15 Uhr an und sammelt Passagiere für die Rücktour auf."
Nachtleben
Etwa in der Mitte der "Fressgasse" liegt (im ehemaligen "El Greco") das "Mousiko Kafenío Yama's". Miros (der Besitzer des Hotels "Erofíli" oben auf dem Berg) hat sich hier einen lange gehegten Traum erfüllt: sehr nette und gemütliche Einrichtung und (fast) täglich kretische Life-Musik). Es geht aber meistens recht spät los. Während Miros spielt, findet zudem in der Regel keine Bedienung statt. Also sollte man sich mit Getränken eindecken, wenn die Musiker anfangen, ihre Instrumente auszupacken. Oft übernimmt aber auch ein Gast die Versorgung.
m unteren Ende der "Fressgasse" liegen die Etablissements "Juke Box" und "Paradiso Bar". Viele Griechen kommen in der Regel nur zum Zwecke des "Kamáki", der "Anmache" von netten Touristinnen, und sie finden in der Regel auch genügend willige "Opfer". Ansonsten ist das individualreisende jüngere Publikum hier unter sich.
Ebenfalls nett für den späteren Abend sind "Cosmos" und die "Blue Bar" in der Parallelgasse der Fressgasse (gegenüber vom Faros): Beide bieten abends sehr gute Musik für Freunde der 60er bis 80er Jahre - nicht griechisch - im "Cosmos" kann man sich dabei noch sehr gut unterhalten, nebenan beim deutschen Wirt Heinz in der "Blue Bar", einem schmalen Schlauch mit langer Theke, geht es lautstärkemäßig schon etwas deftiger zu. Nette Gespräche kaum noch möglich, aber dafür geht die Musik richtig ab. Hier kann man also gut auswählen, wie man es denn haben möchte.
Nicht zu vergessen die Jazz & Bluesbar "Milestone" ebenfalls in der "Fressgasse" (gegenüber des "Ariston", betrieben von Gerry, einem Engländer.
Parken
Der große Parkplatz auf dem Hafenplatz ist nicht (mehr) gebührenpflichtig (und das wird auch vermutlich so bleiben). Wohnwagen dürfen hier nicht abgestellt werden (jedenfalls nicht über Nacht, allerdings ist das lustige dreisprachige Schild, das darauf hinwies, inzwischen verschwunden).
Post
Die Post liegt an der Zufahrtsstraße zwischen Busbahnhof und Hafen (geöffnet 7.30 - 14.30 Uhr).
Taxistand
an der Bushaltestelle.
Telefonieren
Ein OTE-Büro gibt es in Agía Galíni nicht mehr, aber wirklich überall hängen Kartentelefone (sogar ganz in der Nähe des Campingplatzes oder bei "Romantika" am Strand)! Telefonkarten wie überall am Kiosk (in der 1. Quergasse vom Hafen aus).
Toilette
Eine öffentliche Toilette findet man am Hafenplatz gleich rechts am unteren Ende der Zufahrtsstraße.
Unterkunft
Wie bereits erwähnt, ist es kein Problem, hier ein Zimmer zu bekommen. Allerdings scheint es vorwiegend Einzel- oder Doppelzimmer zu geben, für Familien mit Kleinkindern ist es etwas schwieriger. Allerdings ist Agía Galíni für diese Klientel wohl auch nicht der optimale Urlaubsort, schon des mäßigen Strandes wegen.
Hotels:
B-Kat.: "Stella" (Pension); 9 Zimmer/ 19 Betten; Tel. 28320-91357, April - Oktober.
C-Kat.: "Adonis"; 20 Zi./39 B.; Tel. 28320-91333/4; April - Oktober.
C-Kat.: "Adonis II"; 27 Zi./52. B.; Tel. 28320-91334; April - Oktober.
C-Kat.: "Ariadni"; 7 Zi./12 B.; Tel. 28320-91380, April - Oktober.
C-Kat.: "Astoria"; 22 Zi./42 B.; Tel. 28320-91253, März - Oktober.
C-Kat.: "Daedalos"; 12 Zi./24 B.; Tel. 28320-91214.
D-Kat.: "Areti"; (eines der ältesten am Platze); 33 Zi./63 B.; Tel. 28320-91240 und 28320-91283, April - Oktober.
D-Kat.: "Creta Sun"; 17 Zi./34 B.; Tel. 28320-91123, April - Oktober.
D-Kat.: "Minos"; 12 Zi./23 B.; Tel. 28320-91218 und 0832-0-91292.
E-Kat.: "Aktaeon"; 9 Zi./20 B.; Tel. 28320-91208.
E-Kat.: "Panorama"; 8 Zi./16 B.; Tel. 28320-91289.
Telefonvorwahl von Deutschland: Einfach nur 0030 vorwählen, Rest unverändert.
Natürlich ist das hier nur eine winzige (und subjektive) Auswahl an Hotels, die Agía Galíni zu bieten hat. Und diese Auswahl soll und kann nur einen Querschnitt darstellen.
Grundsätzlich wohnt man in den wirklich zentral gelegenen Hotels ziemlich laut. Die Hotels weiter oben bieten mehr Ruhe und einen schönen Blick aufs Meer, falls das Zimmer nach vorne hinaus liegt (allerdings ist der Weg hinauf nach einem langen Abend unten im Dorf nicht ganz unbeschwerlich). Am ruhigsten wohnt man in der Straße, in der die Kirche liegt, hier aber gibt es weder Aussicht noch besondere Atmosphäre. Ansonsten: "Rent rooms" bis zum Abwinken ...
Tipp: Das Hotel "Kalypso" (Tel. 28320-91303, Fax 91133) liegt zentral und zieht sich von der Hauptstraße (oberhalb des "Petra") terrassenförmig runter bis zur Taverne "Charlie's Place". Wohnt man einem der mittleren Zimmer, hört man Straße und Dorf kaum. Man hat Meerblick und einige Zimmer verfügen auch über einen Kühlschrank. Wirtin Eleni und ihr Mann Manolis sind sehr nett und das Hotel ist sehr sauber (ca. 15 Zimmer).
Tipp: Zimmer und Studios "Argiro" oben im Ort. Auch hier wohnen Sie zu angemessenen Preisen sehr schön. Man gibt sich Mühe und das ist nicht überall so. Und wenn auf der Webseite steht, "die Zimmer sind einfach und zweckmäßig eingerichtet", so ist das eine charmante Untertreibung!
Sie sind genau auf einen gemütlichen Aufenthalt zugeschnitten. Hier der Link: Argiro
Campingplatz
"Camping Agía Galíni" (neuerdings "Camping No Problem") liegt ein wenig östlich des Ortes jenseits des Flusses. Die Zufahrt dorthin zweigt von der Straße von Timbáki gegenüber einer großen Tankstelle links ab. Die Zufahrt ist ausgeschildert.
Der Platz ist relativ einfach, aber sauber und ordentlich, und bietet gemütlichen natürlichen Schatten durch viele alte Bäume. Die sanitären Anlagen sind gepflegt und es gibt inzwischen sogar einen gepflegten Swimmingpool. Die Betreiber sind ausgesprochen nett. Inzwischen haben die beiden Söhne überwiegend Management und Betrieb des Platzes und Restaurants übernommen. Manolis ist der charmante "Macher", während sein Bruder Babis in der Küche Regie führt (jetzt nicht mehr, denn er gehört ja nun zu den Betreibern des "So far so good" (siehe oben). Vater Kostas ist aber immer noch der "Big Boss" und mit Mutter Maria natürlich noch als Supervisor tätig. Man fühlt sich hier wirklich wohl aufgehoben. Das Essen ist sehr gut.
Kommentar von Thomas Moosmayr: "Ein Traum!!! Gepflegt, sauber (Duschen und Toiletten wurden wirklich täglich gereinigt, ebenso der ziemlich neue Pool), es wurde gerade eine neue Waschmaschine installiert sowie ein Kartentelefon. Sehr freundliche Familie und Mama und Babis kochen einfach so gut, dass sogar die Einheimischen aus Agia Galini gern auf den Platz kommen (... und ich habe 3 kg zugenommen *ggg*). Manolis hat uns gezeigt wie man Raki brennt und richtig trinkt... Es war so schön, dass ich ganze 8 Tage geblieben bin, obwohl nur 2 vorgesehen waren."
Kommentar von Evelin S.: "Nach wie vor ein schöner Platz mit einer sehr günstigen Lage. Das Restaurant ist immer noch gut, aber irgendwie ist die Atmosphäre nicht mehr ganz so familiär wie im letzten Jahr (vielleicht hängt es mit Babis Weggang zusammen und dass sich Kostas nur noch sporadisch sehen lässt). Man bekommt aber immer noch den traditionellen Raki zur Begrüßung und eine Süßigkeit mit der Rechnung. Die Toiletten wurden auch nicht mehr jeden Tag geputzt (vielleicht war die Putzfrau krank - wir wissen es nicht)."
Es ist übrigens möglich, hier das ganze Jahr über seinen Wohnwagen stehen zu lassen (Tel. 28320-91386 oder 28320-91141, Fax 28320-91239).
Zu Fuß erreicht man von hier aus den Strand in etwa 5 Minuten und das Dorf in weniger als einer Viertelstunde.
Das nun schon mehrfach erwähnte Restaurant "Romantika" liegt etwa 300 Meter unterhalb des Campingplatzes am Meer. Hier werden auch einige sehr gepflegte Zimmer vermietet (Balkon mit Meerblick, Klimaanlage, Kühlschrank, Tel. 28320-91014).
2003 ist ein ganz schickes Haus mit 6 Appartements für 4 Personen hinzugekommen. Edel, edel und zu Recht ein wenig teurer: 60 Euro/Nacht bei zwei Personen, je 15 Euro/Nacht für die dritte und vierte ...

Heidi (die Wirtin) spricht übrigens Deutsch (bzw. Österreichisch). Zitat beim Frühstück: "Klaus, willst o a Ei" ...
Noch mehr zum "Romantika" (auch noch mehr Fotos) findet man übrigens bei meinen Lieblingsplätzen auf Kreta.
Und einen eigenen Webauftritt mit noch mehr Bildern und Infos gibt es inzwischen auch: Romantika .
Wäscherei:
"Despina": In einer Nebengasse der Zufahrtsstraße (schräg gegenüber der Post bzw. rechts neben dem Bäcker hinein). Service: Die gereinigte Wäsche wird gebügelt!
Öffentliche Verkehrsmittel
Der Busbahnhof befindet sich etwas oberhalb des Hafens an der Zufahrtsstraße. Von hier aus täglich ca. 7 x nach Iráklion, 6 x nach Réthymnon, 4 x nach Matala (z.T. mit Umsteigen in Festós) und 3 x nach Plakiás.
Busfahrpläne und -tickets gibt es Períptero (Kiosk) gegenüber des Busbahnhofs, wo auch die Taxis stehen.
Mit dem Auto von Agía Galíni nach Argyroúpolis
Mit Taste <POS1> zurück zum Seitenanfang.